MOHO - Hotel Monte Giner - Idrosee
MOHO - Hotel Monte Giner - Idrosee
Wir starten am Hotel Monte Giner und lassen die ersten Höhenmeter hinter uns, bis wir den Passo di Tonale auf 1.884 Metern erreichen. Schon beim Anblick wird klar: Dies ist ein klassischer Wintersportort. Die Skisaison reicht weit ins Frühjahr, unterstützt von mehreren Bergbahnen, die Sportler hinauf zur imposanten Presanelle-Berggruppe bringen. Die Passstraße schlängelt sich hinab, durch dichte Wälder, enge Serpentinen und elegante Kurven, bis wir wieder auf den Hauptverkehrsweg stoßen, der in einem weiten Bogen am Dorf Ponte di Legno vorbeiführt – selbst wirkt es abseits gelegen, fast wie ein stiller Beobachter der vorbeirauschenden Straße. Kurz darauf erreichen wir den Passo di Croce Domini auf 1.892 Metern. Die Aufsieg von Breno ist steil, ein ganzer 1.400-Meter-Höhenunterschied liegt vor uns. Wer zuvor in Bagolino war, erkennt hier den Eingang zum Val di Caffaro. Abenteuerlustige können einen Abstecher südlich des Lago d’Idro wagen und über sieben Kilometer Schotterstraße zum Passo di Maniva fahren – doch das eigentliche Ziel bleibt Croce Domini. Bevor wir ihn erreichen, passieren wir den Lago d’Idro, bereits in der Lombardei gelegen. Das Wasser ist angenehm temperiert und lädt im Sommer zu einem spritzigen Bad bei rund 25 Grad ein. Von Storo aus schlängelt sich die Straße durch das Valle d’Ampola, eine teils enge Schlucht voller traumhafter Kurven. Ein letzter Blick zurück zeigt die abenteuerliche Straßenführung, bei der das schmale Asphaltband fast wie festgeklebt am Felsen entlangläuft. Kurz nach der Abfahrt von Riva del Garda erreichen wir den Lago di Ledro. Weiter geht es kurvig in Richtung Tione, vorbei an Madonna di Campiglio und Dimaro, bis wir schließlich wieder am Ausgangspunkt, dem Hotel Monte Giner, ankommen. Die Rundtour hinterlässt Eindrücke von atemberaubenden Höhen, idyllischen Seen und aufregenden Passstraßen – ein unvergessliches Erlebnis für jeden Fahrfreund.






